Wir sind


Die Fledermaus

Seit über 15 Jahren gibt es in Dresden die Fledermäuse. Sie rudern auch im Einer, Zweier oder Vierer. Aber am liebsten sind sie mit der Fledermaus, dem schwarzen Achter, auf der Elbe unterwegs.

Zuhause ist die Fledermaus im Bootshaus des USV der TU Dresden am Strom-km 49. Die Ruderer kamen zunächst aus Laubegast, Dresden und Pirna, dann aus Sachsen und inzwischen sind selbst norddeutsche und bayrische Rudervereine an dem wohl einzigartigen Projekt beteiligt. Nach vielen Erfolgen auf nationalen und internationalen Regatten startete der Fledermausachter 2010 erstmals in der zweiten Ruder-Bundesliga, landete nach einer erfolgreichen Saison auf Anhieb auf Platz 9 und schaffte 2011 sogar eine Steigerung und erzielte Platz 8.

In der Olympischen Saison 2012 überließ der Fledermausachter dem TU-Dresden-Achter seine Bundesliga-Lizenz, der sich prompt den Aufstieg in die erste Liga sicherte. Der Fledermausachter konzentrierte sich auf Langstreckenregatten und startet 2013 wieder voll durch.

Die Fledermaus zu Hause auf der Elbe vor dem Blauen Wunder

Das Team besteht aus einer gesunden Mischung von jungen Leistungssportlern und erfahrenen Altmäusen. Vom Studenten über Handwerker, Unternehmer sind bis zu Beratern und Beamten viele Typen vertreten; allen gemeinsam sind die Schwielen an den Händen und der Spaß am Rudern. Im Vordergrund der Fledermausaktivitäten steht das Achterfahren als konsequente Teamleistung. Durch das regelmäßige Training in Dresden sind die aktuell 16 Teammitglieder in der Lage, in beliebigen Kombinationen miteinander zu rudern. So rudern z.B. viele Fledermäuse sowohl auf der Backbord- wie auch auf der Steuerbordseite. Sobald acht Ruderer versammelt sind, ist auch eine Bootsbesetzung möglich. Und dann gibt es noch ein paar Hochleistungsaktive, denen die Fledermäuse zum Beginn der Saison noch die Daumen für höhere internationale Aufgaben drücken, obwohl sie eigentlich gerne zum Ende der Saison oder auch zwischendurch die Mannschaft verstärken sollen.

Auch der Name ist bei den Fledermäusen Programm: Nicht selten finden die Ausfahrten nach der Arbeit, also zur Fledermauszeit statt. Dann ist die Elbe meistens auch ein bisschen ruhiger und der Westwind bläßt weniger wild gegen die Strömung. Die nicht immer ganz leichten Ruderbedingungen in Dresden münden in der Weisheit "Elberudern macht hart". Besonders auf rauhem Wasser können die Sachsen dadurch überall ihre technischen Fähigkeiten ausspielen. Wer auf Strömung und Strudeln klarkommt, der fährt auch auf glattem Wasser geradeaus. Und die Fledermäuse haben manche Bugwelle von Schiffen, die länger sind als ein Achter, für Balanceübungen genutzt.

Besondere Aufmerksamkeit erregt regelmäßig auch das Boot: die Fledermaus. Das im letzten Jahr vermutlich dienstälteste Schiff der gesamten Liga ist ein Prototyp der Forschungsstelle für die Entwicklung von Sportgeräten (FES), der einmal für einen Olympiaeinsatz des Deutschlandachters gedacht war. Es hat eine sehr schmale Form und eine vergleichsweise hohe Bordwand, ist also für die hochmotivierten, elberprobten Sachsen das optimale Fahrzeug. Seit der Saison 2011 gibt es davon eine noch schnellere Auflage der Berliner Bootswerft BBG; auf dieses einzigartige Gefährt für das einzigartige Team aus Dresden war die Ruderszene schon lange gespannt. Wir treffen uns am Boot...!

HomeZone

Unser Heimathafen ist Dresden, die Perle an der oberen Elbe. Wir sind am Strom-km 49 zu Hause und unser Revier reicht bis nach Pillnitz am km 42 und weiter je nach Wind, Wetter und Lebenslage. Am km 32 liegt Pirna, das Tor zur Sächsischen Schweiz.

Heimatrevier zwischen Elb-km 42 und 50

Bootshaus

USV der TU Dresden
Heinrich-Schütz-Str. 2
01277 Dresden

Elbe-Kilometer

49,3 links

Koordinaten

N 51° 02' 50,0" E 013° 48' 48,2"